Wer heutzutage auf Nachhaltigkeit beim Bodenbelag setzt, wählt in der Regel Bambus. Denn kein weiterer Bodenbelag ist so natürlich und vor allem durch und durch nachhaltig. Bambus hat als Faserpflanze die unglaubliche Fähigkeit schon nach dem ersten Schnitt am gleichen Tag um mehrere Zentimeter nachzuwachsen. Dies macht ihm so schnell keiner nach. Sein Pendant aus Holz hingegen benötigt bis zur Fällung oftmals Jahrzehnte. Bambus ist wieder sehr gefragt und nicht nur das Parkett aus Bambus erfährt eine Art Boom. Auch Bambusmöbel sind sehr beliebt. Doch was genau passt eigentlich zum Bambusboden, wenn man die Wohnung oder das Haus passend zum Belag einrichten und gestalten möchte?
Nicht nur die Optik zählt
Wer sich heute ganz bewusst mit dem Thema Umweltschutz und der schonende Umgang mit wichtigen Ressourcen auseinandersetzt, wählt auch dementsprechend unter diesen Aspekten seine Wohnungseinrichtung aus. Angefangen vom Bodenbelag, bis hin zum Mobiliar. Nimmt man den nachhaltigen Bambus als Bodenbelag, kann dieser recht einfach wie Laminatböden verlegt werden. Das Parkett hat die Eigenschaft erst nach und nach seine endliche Färbung zu bekommen. Je mehr Lichteinflüsse der Boden abbekommt, umso schneller dunkelt er nach. Bambusparkett sieht natürlich aus und ist es auch durch und durch.
Doch was genau passt zum Bambusparkett, wenn man nun das Zuhause abgestimmt auf diesen herrlichen Boden einrichten möchte? Die Optik allein zählt hierbei nicht wirklich für sich allein gestellt. Wichtig ist, dass die Möbel ebenfalls aus nachhaltigen Produkten hergestellt wurden und was liegt da näher, als auch das Mobiliar aus reinem Bambus zu nutzen? Die Auswahl ist nämlich heute größer denn je und man kann durchaus vom Schlafzimmer, über das Wohnzimmer, bis hin zum Bad und der Küche alles aus Bambus hergestellt nutzen.
Welche Möbel passen?
Zum Bambusparkett passen grundsätzlich natürliche Möbel. Auch Holzmöbel sehen zu diesem neutralen Boden immer gut aus. Buchenmöbel und Kiefer sind hell und freundlich, sie kann man gut in kleinen Räumen nutzen, denn sie lassen diesen dann in einem hellen Farbton größer erscheinen. Aber auch rötliche Holzmöbel oder Eichenmöbel sogar lassen sich prima ins Geschehen einbringen, ohne dabei zu wuchtig oder zu überladen und schwer zu wirken. Denn der Bambusboden lockert die Atmosphäre optisch immer wieder gut auf. Wer auf ganz hell und quasi alles in einem Nute-Ton haben möchte, sollte dann doch lieber auf die hellen Varianten aus Holz setzen, die dann vielleicht noch mit hellen Baumwollbezügen bestückt sind. So kann man die Stühle mit schönen, hellen Bezügen in der Küche oder im Esszimmer eindecken und gleichzeitig das Sofa im Wohnzimmer in den gleichen Farbtönen wählen.
Tipp: Bei hellen Farben von Sitzkissen und Stoffbezügen sollte man darauf achten, dass sie abnehmbar und waschbar sind. Die Möbel in ihrer Form können mit klaren Linien und Minimalismus trumpfen und passen sich prima der Umgebung an. Aber auch dann, wenn man verschiedene Einrichtungsstile verfolgt kann man dementsprechend diverse Möbel in unterschiedlichen Formen einsetzen. Die Neutralität des Bambusparketts lässt alle Farbgebungen zu.
Farbe ins Spiel bringen!
Ein einziges Kissen, dass mit einer roten Hüllen bestückt ist, kann in der ansonsten sehr neutralen und ruhigen Wohnung in Naturtönen gehalten für Aufregung sorgen. Diese kleinen Highlights sind das Salz in der Suppe bei der Einrichtung und Gestaltung und machen das Ganze zum absoluten Eyecatcher. Wenn man dann auch noch eine Wolldecke zum Kuscheln im gleichen Farbton wählt und einige Dekoartikel gut platziert und in Szene setzt, die ebenfalls im gleichen Farbton sind, hat man einen sehr schönen und vor allem gekonnten Kontrast zum Naturton geschaffen. Auch die Vorhänge im Wohnzimmer, oder der Lampenschirm, die Wand hinter dem Kamin oder Sofa und vieles mehr in kräftigen Farbtönen gehalten machen viel her. Auch kann man natürlich auch mit der passenden Beleuchtung arbeiten oder extra wie einem Neon Schild. So wirkt das Haus oder die Wohnung gleich wohnlicher und wärmer. Bambusparkett sorgt für den letzten Schliff der Natürlichkeit und schon schafft man ein rundes Ambiente. Wichtig dabei ist, dass man nur wenigen Dingen Farbe gibt und dies auch nur ganz punktuell. Denn zu viel des Guten wirkt zum Einen schnell überladen und zum Anderen stört dies das Gesamtbild des harmonischen Zusammenlebens.
Teppiche gut wählen
Auch die Teppiche auf den Böden machen viel her, wenn sie mit dichtem Flor bestückt hier und da aufs Parkett aufgelegt werden. Beispielsweise am Sofa vor dem Wohnzimmertische, oder auch im Flur und im Bad. So kann man auch hier mit gezielten Farbtupfern arbeiten und diese richtig gut inszenieren. Und: Sie schützen den Boden an Stellen, die besonders frequentiert und belaufen sind.